Es geht nicht anders: We ♥ N Y! Mit 40 Fotos.

17 09 2007

Sie prangt nicht nur auf den T-Shirts der unzähligen Touristen. Die Liebeserklärung an ihre Stadt verkünden auch die Einheimischen mit gleicher Inbrunst: I ♥ N Y. Es ist ja nicht nur, dass es diese Shirts in allen Farben für wenige Dollar (z.T. sechs weiße für zehn Dollar) in jedem der zumindest in Manhattan omnipräsenten Souvenirshops und Verkaufständen an den Straßenecken zu kaufen gibt. Nein, einmal in New York unterwegs, ist es eigentlich schier unmöglich, sich nicht in diese Stadt zu verlieben. Was liegt also näher, als das auch mit breiter Brust Kund zu tun? Aber um in der Masse der I ♥ N Y-T-Shirt-Träger nicht unterzugehen, verzichteten wir gerne auf das Bekennerstück und machten uns stylishere Varianten klar. ;-)

Bei gefühlten 44 Grad kamen wir nach knapp 45minütiger U-Bahnfahrt gegen 21 Uhr im Herzen Manhattans an: Times Square, 42nd Street. Nach einem kurzen Marsch durch die Häuserschluchten, auf dem wir geschätzte 10 Liter an Schweiß verloren, erreichten wir unser Domizil für die folgenden vier Nächte: Das Americana Inn an der Kreuzung 6th Ave/38th Street. Für 50 Euro die Nacht gibts saubere Zimmer und Toiletten in einer touristisch gesehen super Lage. Denn genauso nahe wie der Times Square ist das Empire State Building.

Am ersten Morgen machten wir uns auf gen Battery Park, um die Fähre rüber nach Staten Island zu nehmen. Kostet nichts und Freiheitstatue, Ellis Island, Brooklyn Bridge und die Skyline sieht man genauso gut. Außerdem spart man sich ewiges Anstehen für Tickets und Boote zu den Inseln. Vorbei an massig als Souvenirs getarnten Schrottverkäufern und Freiheitsstatuen-Pantomimen schlenderten wir zum ehemaligen Standort der Twin Towers. Nach einem kurzen Abstecher an die Wall Street standen wir dann vor der Großbaustelle World Trade Center. Umrahmt von einem zwei Meter hohen, mit grauen Planen verhangenen Gitterzaun ackern Unmengen Bauarbeiter, Kräne, Bagger und andere Maschinen. Neben zum Teil immer noch herumliegenden Trümmerhaufen wollen alle zusammen das vor sechs Jahren herausgerissene Herz New Yorks wieder einsetzen. Fernsehteams drehen an den Listen, die die Toten in kleiner Schrift namentlich nennen. Daneben hängen Pläne, wie das zukünftige WTC aussehen soll. Ein alter Mann mit langem weißen Bart spielte auf einer Querflöte traurige Melodien, Beachtung schenkte ihm kaum jemand. Neben Ground Zero ist ein kleines Museum errichtet worden. Es zeigt neben vielen Fotos von Opfern und Attentat auch Zitate direkt und indirekt beteiligter Menschen, Beileidsbekundungen, verbrannte Feuerwehruniformen und Ausschnitte aus Funkgesprächen der Feuerwehrmänner, als sie sich in den Türmen befanden.

Mit kurzzeitig kleinem Kloß im Hals schlenderten wir über Union Square, Flat Iron Building, Macys, unglaublichen Schuhläden und Co.
zurück ins Hotel. Abends war der Times Square dran. Die sich überall aufdrängenden Verkäufer von Brezeln, Nüssen, HotDogs etc. würden sich auch in deutschen Straßen gut machen.

Am Tag darauf versank NYC in deftigem Dauerregen. Wenige Tage zuvor suchte Brooklyn der erste Tornado seit über 100 Jahren heim, der Subway war wegen Überflutung lahmgelegt. Wir hatten mehr Glück und wurden nur auf dem Weg zur U-Bahn nassgemacht. Wetterbedingt legten wir einen Museumstag ein, den wir eigentlich jedem uneingeschränkt weiterempfehlen können. Nachdem wir einige Stunden im Metropolitan Museum of Art verbrachten und einen kurzen Stopp im Hotel einlegten, peilten wir ein Ziel einige Blocks weiter nördlich an: Das Museum of Modern Art. Und weil Freitag war, war das ganze von 16 bis 20 Uhr umsonst geöffnet. Im Met schon teilweise aufs MoMA eingestimmt, genossen wir die vier Stockwerke. Also, wer auch immer kann: Freitag spätnachmittags ist das MoMa Pflichttermin!

Ebenfalls auf dem Plan standen 5th Avenue, Cenral Park, Chinatown, Little Italy (wo wir dreimal aßen :-)), Empire State Building und all das andere New York-Typische. Mehr Text und Bilder kommen je nach Lust und Laune noch nach. Also bleibt am Ball. ;-)

Unser Mietwagen an der Westküste. Was diese Schwuchtel vorne dran will, weiss ich auch nicht. ;-)

New York. Die Amis stellen auch jeden Schrott auf, den sie geschenkt bekommen. Freiheitsstatue.

Julia vor der Skyline Manhattans. Blick von der kotenlosen Fähre nach Staten Island.

Battery Park: Souvenirverkäufer und Freiheitstatuenpantomimen werben um die Dollars der Touris. Und winken lustig, wenn man sie fotografiert, ohne was einzuwerfen.

Ground Zero.

Nochmal Ground Zero.

Blick hinter die Zäune um Ground Zero: Trümmer und Kräne.

Durch Löcher lasen sich die Bauarbeiten auf Ground Zero beobachten.

Nochmal ein guter Blick auf die Baustelle Ground Zero. Im kleinen Haus im Hintergrund befinet sich das kleine Museum über die Terroranschläge vom 11.9.

Das World Trade Center an seinem ursprünglichen Standort – nur auf einem Plakat.

WTC Path Station. Hier gabs die Infos über gestorbene Menschen, geplante Bauten etc. An der rechten Ecke des blauen Containers sitzt der alte Flötenspieler.

Hübscher Mann mit Reiseführer.

Hübsche Frau ohne Reiseführer, dafür mit Brezel. Times Square.

Es raucht aus den U-Bahn-Schächten.

Bunt und laut: Times Square am Abend.

Gleicher Spot, viel los.

Das MoMa.

In die Kunst vertieft: Meine Wenigkeit interpretiert das außergewöhnliche Kunstwerk.

Andere Begeisterte bewundern anderes Bild.

Andy Warhols Campbells Soup-Dosen.

Eines der besten und wohl größten ‘Bilder’ im MoMa. Künstler vergessen.

Ein Bild des großen. Angucken!

http://flickr.com/photos/8128416@N07/1352762610/in/photostream/

Typisches Strassenbild in Manhattan.

Unsere Absteige: Das Americana Inn einn Tag vor der Invasion tausender Dominican Republicans im Rahmen ihrer Nationalfeiertagsparade.

Der Spielwarenriese FAO Schwarz hat freundliche Türsteher.

Julia checkt die Preise der allgegenwärtigen I ♥ N Y – Shirts an einem typischen Strassenstand.

Grossstadtidylle im Central Park.

Wie aus dem Reiseführer: Nochmal Central Park. Die Wege bevölkern Jogger und Pferdekutschen

Zwei Celebrities posieren mitten in Manhattan.

Little Italy.

Brust rein, Bauch raus. Julia sieht müde aus.

Ganz netter Blick auf den südlichen Teil Manhattans vm Empire State Building.

Große Frau vor großer Stadt.

Besucherterrasse ESB: So siehts da oben aus.

Schräg gegenüber vom roten Haus ist unser Hotel.

Verdeckt von Hochäusern und Smog: Der Central Park vom ESB aus.

Freiheisstatue in cool.

Ja, so ein schöner, typischer Souvenirladen. Dieser sogar mit kleiner Freiheitsstatue. Fräulein posiert. ;-)


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