In Auckland in den Flieger gestiegen erwarteten uns gleich Suedseemelodien und Stewardessen in Hawaii-Hemden. Fiji dagegen empfing uns erst einmal mit etwas Regen. Um 18 Uhr fuhren wir vier Stunden vom Flughafen Nadi (sprich ‘Naendi’) in die Hauptstadt Suva, wo wir im mehr dreckig als rechten Colonial Inn pennten. Von Nadi bis zum Hostel waren nur Einheimische unterwegs.
Am naechsten Morgen setzten wir uns in zwei Busse und fuhren ins Waidalice Village an die Bruecke, wo uns das Boot der Insel abholen sollte.
Nach dreissigminuetiger Bootsfahrt auf der Insel angekommen erwartete uns quasi dieses Bild. Die gesamte Insel mussten wir uebrigens mit etwa neun anderen Leuten plus ein par Locals teilen. Zu Fuss konnte man Leleuvia easy in 20 Minutne umrunden.
Ja, es sieht wirklich aus wie im Bilderbuch. Stefan aus der Pfalz und meine Wenigkeit machen sich per Kayak auf zur Inselumrundung, was gegen Stroemung und Wellen auf einer Seite gut in meine extrem muskuloesen Arme ging.
Alein zu zweit auf dem Ozean: Zum Sonnenuntergang paddeln.
Unser Koch hat das Abendessen gewaschen: Barracudas. Schmecken gut!
Aus dem Fenster unserer Bure konnte man auf den Strand spucken.
Das ist der besagte Strand. ;-)
Abends sangen die Locals kitschige Fiji-Songs zur Kava-Zeremonie.
Touris und Locals sassen im Kreis und sueffeln Kava -> Wasser mit einer Wurzel (?) darin aufgeloest. Nach einigen Bechern soll es einfahren, es gibt sogar Einfuhrlimits in den meisten Laendern, aber irgendwie sollte es fuer uns nicht sein.
Der Zeremonienmaster ruehrt eine neue Runde Zaubertrank an.
Am naechsten Morgen hisste Shorty gleich wieder Fijis Flagge.
Palmen, tuerkisfarbenes Wasser, Strand und deutsche Touris.
Ein Affe konnte gesichtet werden.
Die Nachbarinsel, sieht zum Greifen nah aus, ist aber einiges entfernt
Die Insel Leleuvia war eigentlich wie im Bilderbuch, und fuer das wenige Geld war der Ausflug super. Einziges riesiges Manko: Die jeweils drei Toiletten im wunderschoenen Sanitaerhaueschen fuer Touris und Locals werden anscheinend nie geputzt. Was das angeht, waren unsere Daerme aber sehr gnaedig mit uns. :-)
Nach zehn Stunden im Flieger dann LAX: Flughafen Los Angeles. Der Flugahfen macht soviel Lust auf mehr, dass man am liebsten gleich weiterfliegen moechte. Unzaehlige Schilder beweiraeuchern die US-Grenzkontolleure, erlauetern ihre Aufgaben und preisen sie nochmals gen Himmel. Nach Fingerabdruecken und Lichtbild durfte ich mit einer extrem dicken dunklen Zoellnerin zum Interview mitgehen.
Insgesamt eine der wohl haesslichsten Staedte der Welt verliessen wir dann zwei Stunden spater in unserem Mietwagen Richtung Las Vegas. Anstatt wie gebucht den kleinsten Fuenftuerer bekamen wir einen silbernen Chrysler PT Cruiser. Easy.
Sonntagmorgen gab es gemuetlich Champagnerbrunch am Buffet, Montags ‘nur’ Buffet.
An jeder Ecke stehen schmierige Hispanics und streiten sich darum, wer die Visitenkarte mit der haesslichsten (Telefon-)Hure verteilt.
Wer ist cooler? Madame Tussauds.
Kleiner Mann, viel Geld. Grosse Frau, wenig Geld. Madame Tussauds.
Ein bisschen Neonreklame gibts ab und zu mal zwischendurch.
In diesen Hallen verlieren amerikanische Hausfrauen ihr Putzgeld. ;-)
…was mich dazu zwingt, sie wieder aufzufuellen. ;-)
So, jetzt sind wir in unserem Hostel in Venice Beach (der Weg dahin fuehrte u.a. an einem Tommy-Outlet vorbei -> der bankautomat spuckte in LA dann kein Geld mehr fuers Hostel aus ;-)) und schreiben den wohl letzten Blogeintrag waehrend unserer Reise. Wer alles durchgelesen, darf als Beweis gern eine Runde geistigen Duennschiss ablassen.
Die Spaghetti-Factory in Hollywood hat uebirgens seit Mitte Juni zu! Scheisse!
wenn dann hoechsten geistigen dickschiss :)
was denn fuer ne spaghetti factory?? werden da italiener hergestellt?? is ja eklig!!!
mann vegas sah ja echt geil aus , da muss ich hin reich werden :)
kommt eim so vor als waert ihr nur 3 oder 4 tage auf fiji gewesen aba war wohl laenger….