Songkran – Bangkok im Ausnahmeszustand

14 04 2007

Gruezi mal wieder. Dass wir zufaellig diese Tage in BK sind – unglaublich. Von 12 bis 12 sind die Thais auf der Strasse und machen sich nass – Songkran Festival. In manchen Vierteln ist kein Mensch unterwegs, aber irgendwo am Strassenrand wartet eine Gruppe, um eimerweise Wasser in Autos mit offenen Fenstern, Busse und Tuk Tuks zu klatschen. Wer zu Fuss unterwegs ist, kriegt grinsend als besten Neujahrswunsch eiene Mischung aus Dreck und Wasser auf den gesamten Koerper geschmiert. Da es in unserem Viertel (Banglampu) abgeht wie Sau und du am Tag nicht mal zur Bank 20 Meter neben dem Hostel (an der Khao San, mehr mittendrin als dabei geht bei der Party nicht) laufen kannst, ohne nass zurueck zu kommen, sehen wir entsprechend aus. So mussten wir uns erstmal zehn Minuten an den leckenden Loechern von einem Feuerwehrschlauch wieder klitschnass duschen, bevor wir gestern den Koenigspalast besichtigen konnten. Wir waren angemalt wie dreihundert Indianer auf dem Kriegspfad. :-)
Denis – haben ihn erst vorm Palast getroffen – hatte nicht so Bock auf das Theater und ist, nachdem wir spaetnachmittags noch kurz in einem dieser verdammt riesigen Shopping Center waren, abgeduest. Muesste jetzt im Flieger nach Koh Samui sitzen. Eventuell sehen wir uns da unten nochmal. Unser Bus nach Koh Phan-Ngan geht morgen um 6 pm.

zudritt

Nochmal zum Festival: Auf der Khao San und den Nebenstrassen tummeln sich bis 10 pm – danach nur noch Touris – zehntausende Thais aus dem ganzen Land und Nasen aus aller Welt. Vom Uropa bis zum Neugeborenen sind alle mit Wasserpistolen ausgestattet oder gleich mit einem Schlauch. Alle paar Meter hat eine andere Kneipe Boxen rausgestellt. Hier Elektro, da Rap, da wieder Rock und so weiter. In den kleinen Gassen immer mal wieder eine Party. Taucht immer was auf. In der Gasse hinterm Hostel geht allabendlich Reggaeparty. Hier kann man sich das sogar mehr als oft geben. Dirty Hinterhofstyle vom Feinsten. Die Thais gehen ab wie Schnitzel und groehlen ihre Lieder in bester Oktoberfestmanier mit. Und wie viele Eintracht-Fans wir hier treffen. Mal was anderes, unser gesammeltes Liedgut in Bangkok anzustimmen. „Hurra, hurra….!“ :-) Mit den Irren und noch ein paar anderen sind wir dann in irgendeinem Club abgesackt und haben Wodkamischen aus Eimern gesoffen. Bier gibts herrlicherweise immer, denn der 7eleven hat 24 Stunden offen.
Gleich gehts nochmal shoppen (bisher nix gekauft ausser FlipFlops!) und danach nochmal gepflegt die Sau rauslassen. Fotos gibts nicht, ich will die Cam ja noch etwas behalten.

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